Archiv der Kategorie 'Studentengeschwätz'

Immer diese Wahlen…

Bei uns an der Uni sind demnächst mal wieder Wahlen und da sind natürlich wieder alle unglaublich kreativ. Der RCDS (Wahlslogan: „Wir sind die Mitte“) schaltet sogar Werbung in den Stadtbahnen und nachdem ich die Plakate dieser illustren Truppe bewundern durfte, bin ich fast geneigt sie zu wählen. Wer kann bei derartigen Ergüssen menschlicher Kreativität schon nein sagen:






Die Selbstdarstellung in der Wahlzeitung vom Asta kackt dagegen allerdings schon ein wenig ab:

Wie Kritik nicht funktioniert…

Wie Kritik nicht funktioniert, kann man exemplarisch hier verfolgen

Nette Aktion

»Studieren Sie Krieg! Per Flyer wirbt die Uni Hannover für einen Master in „Military Studies“ – doch den gibt’s gar nicht. Militärgegner protestierten mit einem täuschend echten Fake gegen das, was sie Rüstungsforschung nennen. Humorfrei erstattete die Hochschule Anzeige.«

Anzugucken gibts den Flyer sogar auch.

Uni ist doch kacke…

Bisher war ich ja doch (positiv) überrascht vom Antisemitismus-Seminar an meiner Uni, aber was da heute abging. Reduktion von Auschwitz auf einen Genozid wie jeden anderen, die Deutschen im NS-Regime haben durch die Bank weg nur Befehle ausgeführt aus Angst oder dergleichen und waren natürlich keine Antisemiten und schlußendlich dann noch die Herstellung einer Kontinuität zwischen NS-Regime und Israel. Bravurös. Exemplarisch für derlei Dummheit auch die Aussage am Ende, dass Israel kein Existenzrecht hätte, weil dann könnte ja jede Religion ankommen und einen Staat gründen. 1a; und Deutsche und Franzosen etc. sind natürwüchsige Völker, bei denen – so von der Natur her – eine Staatsgründung absolut legitim ist. Blut und Boden ftw!
Positiv anzumerken sei hier trotzalledem der Dozent der Veranstaltung, der sich nicht zu derartigen Aussagen hat hinreißen lassen, sondern dem (links)deutschen Pöbel weitesgehend Paroli geboten hat…

Elitäre Verblödung…

Student_in 1: Ich war heute bei Veranstaltung X bei Dozent Y, ist komplett in Englisch.
Student_in 2: Ich war letztes Semester auch in einer englischsprachigen Veranstaltung, der Seminartitel war aber in Deutsch. Find ich voll doof.
Student_in 1: Wieso?
Student_in 2: Naja, wenn ich mich nach meinem Studium irgendwo bewerbe, sieht mein Arbeitgeber ja gar nicht, dass die Veranstaltung in Englisch war.
Student_in 1: Oh, stimmt.

Man darf jetzt raten, welchen Studiengang die beiden belegen. Kleiner Tipp: Das Klischee trifft zu.

Was nicht alles als politisches Engagement gilt

Gerade die unterschiedlichen Migrationshintergründe der Montrealer machen sie aufgeschlossen und kontaktfreudig – das weiß Christina aus eigener Erfahrung: In Outremont und Mount Royal hat sie viele Leute kennengelernt. Besonders die direkte und offene Art der dortigen Concordia-Studenten gefällt ihr. Concordia ist die andere englischsprachige Universität in Montreal. Ihre Studenten sorgen durch politisches Engagement regelmäßig für Aufsehen. Arabische Hochschüler haben beispielsweise einmal so lange gegen den Besuch des ehemaligen israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu demonstriert, dass die Hochschulverwaltung dessen öffentliche Rede auf dem Campus letztlich absagen lies.1

„Aufgeschlossen und kontaktfreudig“ gegen Israel…yay!

  1. Frankfurter Allgemeine: hochschulanzeiger, Ausgabe 99, S.107 [zurück]