Archiv der Kategorie 'Nichts'

Rassenlehre für Juden

»The Israeli government has launched a television and Internet advertising campaign urging Israelis to inform on Jewish friends and relatives abroad who may be in danger of marrying non-Jews.

The advertisements, employing what the Israeli media described as „scare tactics,“ are designed to stop assimilation through intermarriage among young Diaspora Jews by encouraging their move to Israel.

The campaign, which cost $800,000, was created in response to reports that half of all Jews outside Israel marry non-Jews. It is just one of several initiatives by the Israeli state and private organizations to try to increase the size of Israel’s Jewish population.

According to one ad, voiced over by one of the country’s leading news anchors, assimilation is „a strategic national threat,“ warning: „More than 50 percent of Diaspora youth assimilate and are lost to us.“

Adam Keller, of Gush Shalom, an Israeli peace group, said this was a reference both to a general fear in Israel that the Jewish people may one day disappear through assimilation and to a more specific concern that, if it is to survive, Israel must recruit more Jews to its „demographic war“ against Palestinians.«
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(via)

Neuer Header

Neuer Header. Dank an Tekknoatze fürs Erstellen. Rest des „Designs“ wird evtl. demnächst auch nochmal farblich angepasst.

a.c.a.b. und so

»Die österreichische Polizei schoss Ladendieb Florian P. (14) in den Rücken. Dies geht aus dem Obduktionsbericht hervor.

Gemäss ersten Ermittlungen sei der Jugendliche unterhalb des Schulterblatts getroffen worden. Die Kugel sei anschliessend im Brustbereich wieder ausgetreten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft von Krems der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
Die Polizeistreife, ein Mann und eine Frau, hatten den Jugendlichen und einen zwei Jahre älteren Komplizen in der Nacht zum Mittwoch beim Merkur-Markt von Krems erwischt. Nach Angaben der Polizei fühlten sich die Beamten durch die beiden plötzlich in der Dunkelheit auftauchenden Gestalten bedroht und eröffneten das Feuer. Der 16-Jährige wurde durch Oberschenkeldurchschüsse schwer verletzt. Sein Zustand sei stabil, teilten die behandelnden Ärzte mit.«

Die Bullen hats aber auch ganz hart getroffen:

»Die Beamten stehen laut Polizei nach wie vor unter Schock und sind noch nicht vernehmungsfähig.«

Wenigstens weiß amnesty international zu berichten, dass »von Wildwest-Manier kann keine Rede sein« kann. Na dann ist ja alles gut…

Heute Abend

Spaß, Freude und tralala…


Bis Sonntag oder so.

Komische Welt

Gerade mal aus Langeweile das Wlan im Notebook aktiviert. Findet neben ungefähr 20 verschlüsselten Netzen auch noch 2 unverschlüsselte. Beide haben im Router das Standardpasswort drin gelassen. Einer hat eine 16mbit Leitung, der andere eine 32mbit Leitung. Was für Leute besorgen sich so dicke Leitungen und sind dann so dumm und verschlüsseln ihr Wlan nicht?

Ordnung ist das halbe Leben

Nachdem der Tag nun tatsächlich immer näher kommt, an dem ich meine neue Plattform zum Start der Weltrevo bekomme, bin ich zur Zeit fleißig dabei meine immerhin zusammen 1tb großen Festplatten, von denen so um die 800gb belegt sind, auszumisten.

Eigentlich habe ich mir bei meiner Sammelwut allerlei merkwürdiges Zeug erhofft, was ich hier im Blog verbraten könnte, aber bisher beschränkt sich das Ganze doch irgendwie auf schickes von deviantart, allerlei Musik, die ich schon länger gesucht hab, Bilder von Konzerten, die ich scheinbar besucht habe, Bilder von Demos, bei denen ich scheinbar zugegen war, Bilder von Menschen, die ich wohl kennen sollte, Bilder von Reisen und Ausflügen, die ich mal getan habe, und sogar ein ziemlich cooles Bild von mir – da war ich allerdings auch ca. 6. Wenn ich nicht so eine anhaltende Paranoia hätte, würd ich das schons mal für seine „so jung, so cool“-Reihe vorschlagen, auch wenns statt Kippe ne Capri-Sonne ist. :D

Jubiläum!

Mittlerweile seit fast 6 Monaten dabei (14. Juli 2008) und es tatsächlich geschafft, jeden Monat zumindest einen Post zu verfassen (bis auf Juli eigentlich in jedem Monat mehr als einer). Passend dazu erstrahlt der Blog seit ein paar Tagen in neuem Glanz. Ich glaube, dafür kann ich mir jetzt mal selber auf die Schulter klopfen. *schulterklopf*

Psychotests!

Psychologen gehen davon aus, dass Menschen nicht immer sagen, was sie denken, weil sie es entweder nicht wollen oder nicht können. Zum Beispiel könnte eine rauchende Person, die vier Schachteln am Tag raucht, auf die Frage „Wie viel rauchen Sie?“ absichtlich nur zwei Schachteln angeben, weil sie sich schämt. Sie könnte auch einfach die Antwort auf diese persönliche Frage verweigern. Dies wären Beispiele für nicht wollen. Es könnte aber auch sein, dass die Person nur zwei Schachteln angibt, weil sie es ernsthaft glaubt. Unbewusst eine falsche Antwort zu geben wird oft „Selbsttäuschung“ genannt, ein Beispiel dafür, die richtige Antwort nicht geben zu können.

Die Unterscheidung von „nicht wollen“ und „nicht können“ entspricht der Unterscheidung von bewusstem Verstecken vor anderen und dem unbewussten Verstecken vor sich selbst. Der implizite Assoziationstest macht es möglich, diese beiden Arten des Versteckens zu unterscheiden, indem er die impliziten Einstellungen misst, die die Menschen nicht angeben wollen oder können.

(via)

Heute: Familienweihnachtsfeier

Highlight der Veranstaltung:
Der Hund meiner Großeltern hat seinen Kauknochen im Ganzen verschluckt und beim Versuch diesen wieder hochzuwürgen, seinen gesamten Mageninhalt im Wohnzimmer verteilt.

Großartig!

»Crashkurs für linke Theorieposer und solche, die es werden wollen«

Die Dialektik:
Er will zum Döner und du zur Bratwurst, ihr trefft euch bei der Zuckerwatte. Aus zwei gegensätzlichen Auffassungen entwickelt sich die nächsthöhere Erkenntnisstufe. In der Gesellschaftstheorie heißt das »Dialektik«. Für einige Stränge linker Theorie ist die Dialektik die Rolltreppe zu Erlösung. Diese steht aber noch aus. Deswegen schwören andere auf:

das Rhizom!

Metapher für ein Denken, dass sich nicht mehr um den Baum der Erkenntnis dreht, sondern in unendlicher Mannigfaltigkeit ziellos in alle Richtungen wuchert. Das Handbuch zur Rhizomatik trägt den Titel »Tausend Plateaus« und wurde Gilles Deleuze und Felix Guattari verfasst. Im rhizomatischen Denken gelten Erkenntnis und Sinn als »out«, Vernetzung und Formenvielfalt sind »in«. Begriffe wie »gut« und »schlecht« lösen sich auf, womit sich auch die Gretchenfrage des Dialektikers Teddy Adorno erledigt hätte. Nach dem Motto: »Ein richtiges Leben im Falschen? Ist uns doch egal.« Nichts für den:

eindimensionalen Menschen.

Das gleichnamige Werk des führerscheinlosen Philosophen Herbert Marcuse hat viele inspiriert, die 1968 die Welt verändern wollten. Die Revoluzzer von einst sitzen heute in den Chefetagen von Politik, Wirtschaft und Kultur. Wer von einer Zukunft in der »Kulturindustrie« träumt, sollte deshalb beim Bewerbungsgespräch immer einen Marcuse-Joker im Ärmel haben:

»Ich finde, der Kunst wohnt irgendwie ein ganz eigenes subversives Potential inne…«
Oder, etwas poppiger, mit Blumfeld gesungen:
»Für was mir fehlt schreib ich ein Lied!«
Ja, ja, der gute, alte:

Verblendungszusammenhang.

Geld ist eine Droge und ihr seid alle drauf…. Die Natur, die Menschen, ihre Sinnlichkeit, alles verschwimmt im Schein von Mehrwert und Produktion. An den Schein haben wir uns so gewöhnt, dass wir ohne Werbung nicht mehr wissen, was wir wollen. Bestens damit arrangiert hat sich:

der King!

Natürlich nicht Elvis, sondern Rocko Schamoni. Einst Dorf-Punk heute Alt-Punk, zelebriert er seit Jahren überaffirmativ in glamourösen Shows den Gedanken der Pop-Linken. Der da besagt, dass eher durch Taten und Spektakel als durch Gremienarbeit was zu verändern sei. Was das noch mit Politik zu tun hat? Hm. Vielleicht weiß es ja Pop-Theoretiker Roger Behrens:
“Schamoni, der sagt halt, man müsse das Böse in den Verhältnissen wegschmusen. So. und jetzt kann man natürlich sagen, klar, das ist politisch.” Nichts genaues weiß man nicht, schließlich leben wir heute ja auch:

im Empire.

Die revolutionäre Idee von Michael Hardt und Antonio Negri: Weltumspannende Vielheiten, die die so genannte »Multitude« bilden, um dann mit vereinten Kräften endlich den leidigen Kapitalimus abzuschaffen. Eher unbeliebt macht man sich in Empire-Lesegruppen allerdings mit Sätzen wie »Werdet doch mal konkret!«

Und ratlos zurück bleibt einzig das ICH.
Marx meint, das Sein bestimme das Bewusstsein. Vielleicht fragt Nietzsche da zurecht: »Warum immer ich?« Und Adorno mosert wie immer: »Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sich ich sagen.« Deleuze fordert: »Seid Vielheit!« Dabei sagen viele am liebsten: »Ich war es nicht!«

Aber wer will schon sein wie alle anderen? Verblendet in eindimensionalen Rhizomen umherirren? Radio Alice ist sicher: Wer weiß wovon gesprochen wird behält den Überblick. Doch nicht vergessen, alles nur Erklärungsmodelle. Erst vom eigenen Standpunkt macht Posen so richtig Spaß…

[Die offensichtlichsten Rechtschreibfehler korrigiert, sowie kleinere Änderungen an der Formatierung von mir; kuchen]

(via)

»Dialektik, die Kunst des Überzeugens«

Es kommen Kolchosenbauern zum Pfarrer: „Genosse Pfarrer, unser Parteisekretär spricht täglich von Dialektik. Was ist das?“
Der Pfarrer sagt: „Das ist nicht so einfach zu erklären. Ich erzähle Euch ein Beispiel: Es kommen zwei Genossen, der eine ist rein, der andere schmutzig. Ich biete ihnen ein Bad an. Welcher von beiden wird das Bad annehmen?“
Die Bauern sagen: „Der Schmutzige“.
Der Pfarrer sagt: „Nein, der Reine: denn der Reine ist gewohnt, zu baden, der Schmutzige legt keinen Wert daruf. Wer nimmt also das Bad?“
Nun sagen die Bauern: „Der Reine“.
„Nein,“ sagt der Pfarrer, „der Schmutzige, denn er bedarf das Bades. Also, wer nimmt das Bad an?“
Jetzt sagen die Bauern verdutzt: „der Schmutzige“.
„Nein, alle beide; denn der Reine ist gewohnt zu baden, und der Schmutzige bedarf des Bades. Wer nimmt als das Bad an?“
Die Bauern sagen verwundert: „alle beide“.
„Nein, keiner von Beiden; denn der Schmutzige ist nicht gewohnt zu baden, und der Reine bedarf des Bades nicht“.
„Aber Genosse Pfarrer, was soll das heissen? Jedesmal sagst Du etwas anderes, und jedesmal drehst Du es so, wie es Dir passt.“
„Ja“, sagt der Pfarrer, „das ist eben Dialektik“.

(via)