Kaufrausch

Endlich!

Es ist da. Und genauso gut wie erwartet. Yay!

Zocken ey!

Eigentlich habe ich ja das PC-Spielen mittlerweile fast vollständig aufgegeben, was wohl überwiegend an meiner betagten Hardware und Linux liegt. Heute bin ich dann aber zufällig anderswo über ein Spiel gestolpert, von dem wohl gerade eine native Linux Portierung rausgekommen ist.
World of Goo nennt sich der Spaß, praktischerweise gabs sogar eine .deb, sodass ich nichtmal was kompilieren musste. Kurz gefasst gehts darum:

»Es ist ein 2D-Spiel, bei dem man mit kleinen Schleimbällchen physikalisch korrekt von A nach B gelangt, indem man die Bälle aneinanderklebt.«

Klingt langweilig, bringt mega viel Spaß, sodass ich mit mir hadere, mir das für 20$ zu kaufen; die Linux Version gibts ja sowieso nirgendwo zum downloaden. ;)

So schaut das Ganze aus und da ich weiß, dass ihr jetzt alle ganz wild auf das Spiel seid, gibt hier sogar eine Demo, für Lin, Win und Mac.

Ordnung ist das halbe Leben

Nachdem der Tag nun tatsächlich immer näher kommt, an dem ich meine neue Plattform zum Start der Weltrevo bekomme, bin ich zur Zeit fleißig dabei meine immerhin zusammen 1tb großen Festplatten, von denen so um die 800gb belegt sind, auszumisten.

Eigentlich habe ich mir bei meiner Sammelwut allerlei merkwürdiges Zeug erhofft, was ich hier im Blog verbraten könnte, aber bisher beschränkt sich das Ganze doch irgendwie auf schickes von deviantart, allerlei Musik, die ich schon länger gesucht hab, Bilder von Konzerten, die ich scheinbar besucht habe, Bilder von Demos, bei denen ich scheinbar zugegen war, Bilder von Menschen, die ich wohl kennen sollte, Bilder von Reisen und Ausflügen, die ich mal getan habe, und sogar ein ziemlich cooles Bild von mir – da war ich allerdings auch ca. 6. Wenn ich nicht so eine anhaltende Paranoia hätte, würd ich das schons mal für seine „so jung, so cool“-Reihe vorschlagen, auch wenns statt Kippe ne Capri-Sonne ist. :D

Klassiker des real-existierenden Sozialismus

Ein kleineres Schätzchen gerade bei ebay erworben, warum genau, weiß ich auch nicht so recht, aber es klang irgendwie zu verlockend und dank nahender Weihnachtszeit hab ich scheinbar zu viel Geld:

Im Einzelnen werden folgende Bücher angeboten:

Karl Marx

1. Marx – Das Kapital 1. Band – 955 – F – 1969
2. Marx – Das Kapital 2. Band – 559 – F – 1963

Friedrich Engels

3. Engels – Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft ( „Anti-Dühring“ ) – 346 – F – 1978

Marx / Engels

4. Marx / Engels – Ausgewählte Briefe – 639 – F – 1953
5. Marx / Engels – Ausgewählte Schriften Band II – 500 – F – ? (Gebrauchsspuren)
6. Marx / Engels – Die deutsche Ideologie – 694 – FS – 1960
7. Marx / Engels – Manifest der Kommunistischen Partei – 108 – P – 1970

Wladimir I. Lenin

8. Lenin – Ausgewählte Werke Band in zwei Bänden Band 1 – 919 – F – 1955
9. Lenin – Ausgewählte Werke in sechs Bänden Band 4 – 845 – FS – 1972
10. Lenin – Ausgewählte Werke in sechs Bänden Band 5 –782 – FS – 1972
11. Lenin – Ausgewählte Werke in sechs Bänden Band 6 – 748 – FS – 1972
12. Lenin – Ausgewählte Werke in sechs Bänden Register – 222 – FS – 1983
13. Lenin – Über Krieg, Armee und Militärwissenschaft II – 470 – F – ? (Gebrauchsspuren)

J. W. Stalin

14. Stalin – Werke Band 1 1901 – 1907 – 372 – F – 1952 (Gebrauchsspuren)
15. Stalin – Werke Band 2 1907 – 1913 – 387 – F – 1952 (Gebrauchsspuren) (Einband defekt)
16. Stalin – Werke Band 4 1917 – 1920 – 421 – F – 1951 (Gebrauchsspuren) (Einband defekt)
17. Stalin – Werke Band 5 1921 – 1923 – 391 – F – 1952 (Gebrauchsspuren) (Einband defekt)
18. Stalin – Werke Band 6 1924 – 384 – F – 1952 (Gebrauchsspuren)
19. Stalin – Werke Band 7 1925 – 368 – F – 1951 (Gebrauchsspuren)
20. Stalin – Werke Band 8 1926 Januar bis November – 363 – F – 1952 (Gebrauchsspuren)

sonstige

21. Autorenkollektiv – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Band 5 Januar 1933 bis Mai 1945 – 664 – F – 1966
22. Autorenkollektiv – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Band 1 Anfänge bis Ausgang 19. Jhd. – 699 – F – 1966
23. Autorenkollektiv – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Band 2 Ausgang 19. Jhd. bis 1917– 527 – F – 1966
24. Autorenkollektiv – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Band 6 Mai 1945 bis 1949 – 569 – F – 1966
25. Autorenkollektiv – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Kapitel 4 Ausgang 19. Jhd. bis 1914 – 214 – P – 1967
26. Autorenkollektiv – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Kapitel 1 Anfänge bis 1849 – 175 – P – 1966
27. Autorenkollektiv – Geschichte der marxistischen Dialektik Von der Entstehung des Marxismus bis zur Leninschen Etappe – 487 – FS – 1975
28. Autorenkollektiv – Kleines politisches Wörterbuch – 1015 – FS – 1973
29. Autorenkollektiv – Politisches Grundwissen – 585 – F – 1972
30. Autorenkollektiv – Revolutionäre deutsche Parteiprogramme – 342 – P
31. Haustein, Heinz-Dieter – Prognoseverfahren in der sozialistischen Wirtschaft – 384 – FS – 1970
Klaus, Georg / Behr, Manfred – Philosophisches Wörterbuch – 634 – F – 1965

Für 10,50€ + Versand die Klassiker des real-existierenden Sozialismus…ein Schnäppchen. :D

Kaufen…kaufen…

Welche Sinn das hat bzw. eher wer auf die Idee kommt, einen closeup-Stand in der Hauptmensa aufzumachen, bleibt mir bis jetzt verschlossen, trotzdem hat es bei mir voll gewirkt, sodass ich satte 6€ beim sympathischen Verkäufer gelassen habe und dieses Prachtstück kommunistischer Kunst erstanden habe:

(In groß und natürlich ohne closeup Werbung)

Der Revolution definitiv wieder einen Schritt näher!

Haben muss…

…und zwar das da:

Der Konsum der Romantik: Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus

Zu den kulturellen Widersprüchen, die den Kapitalismus kennzeichnen sollen, gehört der Gegensatz von romantischem Liebesideal und der kalten Welt der Ökonomie. Das in den USA preisgekrönte Buch zeigt dagegen auf, inwiefern die beiden Sphären sich längst wechselseitig beeinflussen und ineinander übergehen: So, wie die Konsumsphäre in wachsendem Maße auf die Erzeugung romantischer Gefühlszustände abzielt, so geraten die Intimbeziehungen immer stärker in Abhängigkeit von der Inszenierung und dem Erlebnis des Konsums. Die kollektive Utopie der Liebe, einst als Transzendierung des Marktes idealisiert, ist im Prozess ihrer Verwirklichung zum bevorzugten Ort des kapitalistischen Konsums geworden.

Gefühle in Zeiten des Kapitalismus: Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2004

Wer in diesem Buch die Annahme bestätigt bekommen möchte, dass der Kapitalismus zu einer distanzierten, kühlen und unemotionalen Welt geführt habe, in der sich ökonomisches Handeln und das Reich der authentischen Gefühle unversöhnlich gegenüberstehen, wird sich verwundert die Augen reiben. Die israelische Soziologin Eva Illouz geht vielmehr von der These aus, dass die Kultur des Kapitalismus eine intensive emotionale Kultur ausgebildet hat: am Arbeitsplatz, in der Familie und in jeder Form von sozialen Beziehungen. Und sie geht weiter: Während ökonomische Beziehungen immer mehr und immer weitgehender durch Gefühle bestimmt werden, gilt für das Reich der Gefühle das Umgekehrte: Sie werden ihrerseits durch eine Ökonomisierung geprägt, die von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Trennung das Gefühlsleben reguliert. Dieses wird in immer deutlicherer Weise geprägt durch Verhandlungen, Austausch, Investitionen und Eigenkapital. Wer hat noch nicht davon gesprochen, etwas in eine Beziehung zu investieren? Illouz fasst dieses eigentümliche Verhältnis als emotionalen Kapitalismus und geht ihm in verschiedenen Feldern nach. Sie untersucht die neue Form der Gefühle im Internet-Chat und in Partnerbörsen, in Lifestyle-Magazinen und in Filmen, nimmt aber auch jene Berufsgruppe in den Blick, die aus den Irrungen und Wirrungen der Gefühle ihr Kapital zieht: die klinischen Psychologen.

So sieht das aus!