Wenn Dummheit weh tun würde…

Sara Flounders vom International Action Center in New York verwies darauf, daß die Hamas eine in der palästinensischen Bevölkerung verankerte Massenorganisation ist. Im Westen werde sie dagegen als terroristische Organisation diffamiert und verfolgt. »Es tut weh, wenn man die Lügen der israelischen Armee, der US-Regierung und der EU-Politiker hört«, so Flounders. »Wenn US-Präsident George W. Bush die Israelis unterstützt, wissen wir, daß sie mit ihren Kriegsgründen lügen wie er mit der Mär von Massenvernichtungswaffen beim Angriff auf den Irak 2003.« Die Palästinenser hätten das Recht auf Widerstand, das Recht, Raketen abzufeuern und Tunnel zu graben. Die Palästinenser würden sich mit den vorhandenen Mitteln wehren wie die Vietnamesen gegen die US-Armee und die Juden im Warschauer Ghetto. »Gaza ist das Warschauer Ghetto heute«, sagte Flounders unter Zustimmung des Auditoriums.

Im Nahen und Mittleren Osten nähmen alle progressiven Kräfte am Widerstand teil, doch tragend seien häufig religiöse Gruppen. Dies gelte es zu realisieren und zu respektieren, forderte die US-Aktivistin. »Wir müssen die fortschrittlichen Organisationen in der Region unterstützen, ohne uns von den islamischen zu distanzieren.« Antiimperialismus und Gegenwehr heute heiße, »alles zu unterstützen, was die USA und die NATO schwächt«, so Flounders. Unter anhaltendem Beifall forderte sie, »wir müssen die Intifada zu uns nach Hause bringen und eine Kampagne zum Boykott Israels starten«. [Hervorhebungen von mir; kuchen]

Merken solche Menschen eigentlich noch irgendwas?