Archiv für Januar 2009

Ohne Worte (II)

»Es ist für einen Katholiken völlig unmöglich, antisemitisch zu sein.«

»Ich weiß, daß Gaskammern existierten – zumindest für die Desinfektion.«

»Wer hat jemals über den US-amerikanischen Genozid gesprochen – durch die Bombardierungen auf deutsche Städte? Wer hat jemals über den britischen Premierminister Winston Churchill († 1965) gesprochen, der die Phosphor-Bombardierung von Dresden befohlen hat, wo sich nicht nur viele Zivilisten, sondern auch viele alliierte Soldaten befanden?

Wer hat über die englische Luftwaffe gesprochen, die durch Bombardierung der Städte Hunderttausende Zivilisten tötete?

Und die Israelis können mir sicher nicht erzählen, daß der Genozid, den sie von den National-Sozialisten erlitten haben, weniger schlimm ist, als der im Gazastreifen«

»Die Kirche hat die Juden durch die Geschichte hindurch immer vor Pogromen beschützt, wie man, beispielsweise, im Buch von Domenico Savino über rituellen Mord lesen kann.«

»Jene, welche die technischen Daten studiert haben, und die bestimmte Zweifel an der Version hegen, die wir in Geschichtsbüchern finden, sind keine Antisemiten.«

(via, deren Kritik ich teile)

Weisheit des Tages

»Wenn es nachts kälter is als draußen, sollte man lieber zu Fuß, als bergauf gehen, weil es dann nicht so dunkel ist. Obwohl bergauf ist eigentlich näher, als zu Fuß. Und vor allem ist es wärmer, als bergab. Aber für schwangere Jungfrauen ist es immer weiter, als tagsüber. Nur für die drei lustigen Vier, wird es immer kälter sein, als mit dem Zug. Denn der Zug fährt schneller, als im Stehen. Aber trotzdem braucht der Zug länger, als das Flugzeug. Weil das Flugzeug im Wasser weiter fliegt, als in Milch. Ist ja auch kein Wunder. Das Flugzeug ist morgens ja auch leichter.
Man kann aber auch zu Fuß mit dem Auto schwimmen. Das ist sogar billiger, wie in der Stadt. Aber das beste überhaupt, man bleibt einfach daheim. Da ist es immer noch schöner, als in der eigenen Wohnung.«

So sieht das mal aus!

Merkwürdige Welt…

»Heute lese ich von dem neuen Plan »der Juden«: dem Bau eines Tunnels unter dem Tempelberg (wie die Juden ihn nennen) oder dem edlen Heiligtum (wie die Muslime es nennen) in Jerusalem (wie die Juden sagen) oder der Heiligen Stadt (wie die Muslime sagen). Der Grund? Die Juden wollen zum Fundament der Al-Aksa-Moschee vorstoßen, einen Tempel unter ihr bauen und diesen so errichten, dass die Moschee einstürzt. Außerdem, berichtet al-Dschasira oben auf der Nachrichtenseite, hätten »die Juden« Briefe an »internationale Juden« verschickt, und alle hätten diesem neuen Trick zugestimmt.

Die Idee von den »internationalen Juden« erinnert Sie vielleicht an die Denkart Adolf Hitlers, aber Sie müssen zugeben, der Tempeltraum ist origineller als jeder Traum, den die Nazis jemals hatten.«

(via)

Ohne Worte (I)

»Ein Betriebsratsmitglied, dass im Betrieb für seine kämpferische Haltung gegenüber der Werksleitung bekannt ist, kommt von der Toilette. In einem dunklen Flur wird ihm ein Plastiksack über den Kopf geworfen. Nach Schlägen in den Magen wird er zu Boden gerissen. Mit einem harten Gegenstand wird auf seinen Kopf geschlagen. Er kann sich mit Tritten und Reizgas wehren. Mit Prellungen, Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Schock wird er ins Kreiskrankenhaus Schönebeck eingeliefert.«

(via)

»Aus Wut über eine Geldkürzung hat ein Hartz-IV-Empfänger einen Sachbearbeiter im Jobcenter Frankfurt-Höchst zusammengeschlagen.[…]
Das Jobcenter habe ihm 225 Euro gestrichen, weil er nicht zu einer Bewerbungsschulung gegangen war. Dies sei jedoch nicht möglich gewesen, weil er zu der Schulungszeit einem Ein-Euro-Job nachgegangen war.«

(via via)

Scheiß auf Vincent Raven!


The Next Uri Geller kann abgesetzt werden…

Wäh wäh…

»Was war passiert? Pocher hatte die Donnerstagsausgabe der ARD-Late-Night-Show „Schmidt & Pocher“ mit Augenklappe und in Wehrmachtsuniform eröffnet.[…]
In der Show […] riss er jetzt ein paar schale Gags auf Kosten von Cruise/Stauffenberg („Mit dem ersten sieht man besser“ – gemünzt auf das verlorene Auge des Offiziers) […].
„[…] [E]s ist nicht hinnehmbar, dass man den Helden des deutschen Widerstandes so ins Lächerliche zieht“, sagte Wieland, die die katholische Kirche in dem Gremium [Fernseheausschuss des SWRs; kuchen] vertritt.«

(via)
Da ja jeder mittlerweile mindestens einen Stauffenberg-Eintrag hat, wollte ich auch mal einen machen, inkl. des obligatorischen Links hierhin. Erledigt!

Battle?

Nachdem ich bei Tekknoatze die Zusammenfassung des gerade stattfindenden blogsport-schlechte-Musik-Battles gelesen hab, musste ich doch spontan an ein großartiges Album von meinem persönlichen Kindheitshelden denken. Es ist sogar für jeden etwas dabei…

…für Freunde gepflegten Sprachgesangs:

…für Freunde gepflegter Stromgitarrenmusik:

…für Freunde gepflegter Balladen:

Ausführliche Rezension dieses Meistwerks gibt es hier. Wer mir noch verrät, aus wessen Blog ich das geklaut habe, kriegt einen Blumentopf. Ich habs nämlich vergessen.

Schöööööön…

Gerade mal in einem Umzugskarton rumgewühlt, der hier noch rumsteht und dabei die wunderbaren CDs von Ólafur Arnalds gefunden. Zum dahinschmelzen:


Hachja…

Uni ist doch kacke…

Bisher war ich ja doch (positiv) überrascht vom Antisemitismus-Seminar an meiner Uni, aber was da heute abging. Reduktion von Auschwitz auf einen Genozid wie jeden anderen, die Deutschen im NS-Regime haben durch die Bank weg nur Befehle ausgeführt aus Angst oder dergleichen und waren natürlich keine Antisemiten und schlußendlich dann noch die Herstellung einer Kontinuität zwischen NS-Regime und Israel. Bravurös. Exemplarisch für derlei Dummheit auch die Aussage am Ende, dass Israel kein Existenzrecht hätte, weil dann könnte ja jede Religion ankommen und einen Staat gründen. 1a; und Deutsche und Franzosen etc. sind natürwüchsige Völker, bei denen – so von der Natur her – eine Staatsgründung absolut legitim ist. Blut und Boden ftw!
Positiv anzumerken sei hier trotzalledem der Dozent der Veranstaltung, der sich nicht zu derartigen Aussagen hat hinreißen lassen, sondern dem (links)deutschen Pöbel weitesgehend Paroli geboten hat…

Dinge gibts (II)

»Wir müssen uns endlich eingestehen, dass ein Frauenbild, das vor allem im Dritten Reich geprägt worden ist, nicht mehr im vollen Umfang vertretbar ist. Deshalb ist die Zeit gekommen, diese Missstände zu beseitigen und eine Alternative anzubieten und diese stellt der nationale Feminismus dar. Daher … Deutsche Frauen wehret euch – gegen das Patriarchat und politische Unmündigkeit! Nationaler Feminismus voran!«

(via)

Gut getroffen…


(via)

Dinge gibts…

»Eine 27-jährige Frau aus dem US-Bundesstaat Nevada ist Mutter eines 2-jährigen Sohnes, den sie bis jetzt noch stillt. Jedoch besitzt sie auch noch einen sechs Wochen alten Hund, denn sie ebenfalls stillt.«

(via)

Anstehende Festivalbesuche (II)

Nachdem ich vor kurzem schon ein wenig über sommerlichen Spaß nachgedacht habe, fällt mir doch gerade auf, dass ich glatt einen so gut wie sicheren Festivalkandidaten vergessen hab. Das wunderbare Dockville im wunderbaren Hamburg im eher nicht so wunderbaren Stadtteil Wilhelmsburg. Letztes Jahr sehr nett gewesen, v.a. der Deichkind Auftritt mit Bierdusche…

…und für dieses Jahr sind auch schon ein paar ansehnliche Bands bestätigt.

Und gerade noch frisch per ICQ reingekommen und wohl eine Überlegung wert:

So muss das sein

»Das alles erinnert an eine schöne Geschichte, die sich einst der Kabarettist Gerhard Polt ausgedacht hat. Er lässt einen Oktoberfestrausschmeißer erzählen, wie er einmal seine Menschenkenntnis bewiesen hat. Eines Tages sei es hoch hergegangen im Festzelt. Es wurde gesoffen und gebrüllt, die Menschenmasse wogte. Da entdeckt der Spezialist, dessen Vater schon beim Saalschutz tätig war, dann aber seinen Job aufgrund der damaligen „Massenturbulenzen“ verloren hat, einen verdächtigen Mann. Ganz ruhig, fast regungslos sitzt der da – und trinkt Wasser! Da tritt der Rausschmeißer entschlossen in Aktion und befördert den Stillen, selbstredend unter Einsatz angemessener Gewalt, vor die Tür. Bravo, lobt der Chef daraufhin das psychologische Feingefühl seines Ordners: Das hätte kein Mensch gemerkt, dass der Mann stört!«

(via)

Nachdem…

…man vor kurzem schon »Germany’s Next Top Transpi« wählen durfte, gibts jetzt bei politisches Plakat die Abstimmung zum »besten politischen Plakat 2008«. Ich plädier persönlich mal für folgendes, so ganz ohne Begründung:

Manchmal…

…hat das sogar Vorteile, wenn man mal seine Pflichtveranstaltungen an der Uni besucht. So begab es sich doch tatsächlich heute, dass ein werter Professor krank war und uns seine Doktorandin stattdessen einen Spielfilm gezeigt hat, welcher die Probleme der teilnehmenden Beobachtung verdeutlichen sollte.
Abseits vom rein wissenschaftlichen Wert des Films *hust*, fand ich den auch noch ziemlich gut um nicht zu sagen sehr gut. Erinnerte mich irgendwie an Lynchs »Straight Story«, weil die Erzählweise irgendwie ähnlich war (nun gut, vermutlich nur, weil die beiden Greise sich ziemlich ähnlich sahen. :D ):

»Skandinavien in den 1950ern: Das von schwedischen Hausfrauen und Hauswirtschaftslehrerinnen gegründete Hauswirtschafts-Forschungsinstitut (HFI) hat es sich zur Aufgabe gemacht, fortschrittliche Produkte für bessere Arbeitsbedingungen in der Küche zu entwickeln. Das neueste Projekt ist eine Feldstudie, die Untersuchung der „Kochgewohnheiten alleinstehender Männer in Norwegen“. Mit einer ganzen Wohnwagenkolonne rücken die Forscher in das Nachbarland ein. Eines ihrer Beobachtungsobjekte ist der störrische Alte Isak (Joachim Calmeyer), der seine Zusage schon bereut und den ihm zugeteilten Forscher Folke (Tomas Norström) zunächst nicht ins Haus lassen will. Als dieser schließlich doch hineingelangt und seinen Posten auf einem Hochstuhl in einer Ecke der Küche bezieht, behindert Isak die Beobachtung durch ungewöhnliche Maßnahmen: Er läßt den Wasserhahn tropfen, kocht im Schlafzimmer und hängt seine Wäsche in der Küche auf. Und er beobachtet seinerseits heimlich den Forscher …«

Sehr sympathisches Filmchen.

I loled

»ich kann mir vorstellen, das jemand dessen weltbild entscheidend vom lesen des “grüne kraft”-backkatalogs und allerlei illuminatus-kram geprägt wurde, ein problem damit haben könnte dass man richtige und falsche argumente kennt und nicht nur welche die sich bei ner lsd-session ineinander auflösen lassen um den lotus der weisheit zum erblühen zu bringen.«

(via)

Anstehende Festivalbesuche (I)

Nachdem mich das Hurricane mit seinem Kabinett des Grauens diemal doch eher abgeschreckt hat, werde ich dies Jahr wohl ein paar kleinere Festivals besuchen. Ins Auge gefasst hab ich dabei das Cry Me A River Fest (welches ich schon letztes Jahr sehr gerne besuchen wollte, was aber letztlich nicht geklappt hat):

»Band Update

Danse Macabre, Dolcim, Ghostlimb, Graf Orlock, Zann, Ghostchant, Grinding Halt, Shikari, June Paik, Battle of Wolf 359, Me and Goliath, Third Memory, Alpinist and still wainting for some confirmations …«

Auf jeden Fall schon mal eine sehr feine Auswahl, v.a. Danse Macabre, Zann, Ghostchant und die allmighty June Paik.
Ansonsten begutachte ich zur Zeit noch Omas Teich. Hat mir letztes Jahr doch gut gefallen und mit Gisbert zu Knyphausen und Muff Potter haben die schon 2 mehr als nur gute Künstler/Bands bestätigt.

Das ist der Wahrheit

»Dass hingegen im Kommunismus Nazis wie Demokraten, die dies trotz aller Agitation auch bleiben wollen, ins Gulag kommen, statt für ihren Mist eintreten zu können, dürfte eh klar sein.«

So war das also!

»[D]er bayrische Polizist wurde Opfer eines männlichen High-End-Antifas, der sich in der Naziszene investigativ und aktivistisch bewegt. Jedoch wurden seine Kameraden aufgrund vorzeigbarer intellektueller Fähigkeiten misstrauisch. Um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, wurde er zu einer Initiationstat verleitet und überbrachte nach Rücksprache und Befehlsempfang durch die Antifa-Leitzentrale (unterirdisch, atombombensicher) »Grüße vom Nationalen Widerstand«. Abhörmaßnahmen, Hausdurchsuchungen und Peilsender werden diese Theorie gewiss belegen! Frau Generalbundesanwältin, übernehmen Sie.«